Grob-Walzen

Aus verschiedensten Materialien stellen wir einbaufertige Produkte und Baugruppen her. Diese finden in vielfältigen Anwendungen und verschiedensten Industriebereichen Verwendung. Bei der Produktion kommen unterschiedliche spanlose Kaltumformverfahren zum Einsatz.

 

Grob-Walzen

Das Grob-Kaltwalzverfahren basiert auf dem Prinzip, die insgesamt zu erzeugende Umformarbeit in viele Einzelumformschritte zu zerlegen. Dabei wird eine Vorform (z.B. tiefgezogener Napf) auf einen verzahnten Werkzeugdorn geschoben und mittels einer Andrückscheibe fixiert. Zwei beidseitig dem Werkzeugdorn gegenüberstehende Walzen, welche um jeweils eine Achse rotieren, bilden die Vorform entsprechend ihrer und der Geometrie des Werkzeugdorns auf diesem ab, indem sie das Material durch Berührung am äußersten Punkt ihrer Kreisbahn plastisch verformen. Der Werkzeugdorn wird dabei, synchronisiert im Takt der rotierenden Walzen, so in Drehung versetzt, dass eine Rotation der Walzen um 360°, dem Drehwinkel des Werkzeugdorns zum nachstehend umzuformenden Bauteilbereich entspricht. Gleichzeitig zur Drehbewegung erfährt der Werkzeugdorn einen gleichmäßig axialen Vorschub, so dass die Vorform über die zu erzeugende Werkstückhöhe in axialer Richtung umgeformt wird.

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